Wärmepumpe · Frankfurt am Main · Hessen

Wärmepumpe in Frankfurt am Main: bis zu 21.000 € Zuschuss

Wer in Frankfurt am Main (~770.000 Einwohner) eine alte Öl- oder Gasheizung gegen eine Wärmepumpe tauscht, bekommt vom Staat bis zu 70 % der Kosten erstattet — über die KfW-Heizungsförderung (Programm 458). Hier steht, wie das geht.

70 %
maximaler Fördersatz
KfW 458, Heizungstausch
21.000 €
höchster Zuschuss
erste Wohneinheit
30 %
Grundförderung
bekommt jeder Eigentümer

Quelle: KfW & BAFA · vom Förder-Radar wöchentlich geprüft · Stand ansehen

Was der Bund zahlt — egal ob in Frankfurt am Main oder anderswo

KfW 458 — die Heizungsförderung

30 % Grundförderung bekommt jeder selbstnutzende Eigentümer. Dazu +20 % Klimageschwindigkeits-Bonus beim Tausch einer funktionierenden Öl-, Kohle- oder alten Gasheizung und +30 % Einkommens-Bonus bei maximal 40.000 € zu versteuerndem Haushaltseinkommen. Gedeckelt bei 70 % von höchstens 30.000 € förderfähigen Kosten — also bis zu 21.000 € Zuschuss für die erste Wohneinheit.

Effizienz-Bonus (+5 %)

Wärmepumpen mit natürlichem Kältemittel (z. B. Propan) oder mit Erdwärme-/Wasserquelle bekommen zusätzlich 5 Prozentpunkte — der Gesamtdeckel von 70 % bleibt.

KfW-Ergänzungskredit (358/359)

Für den Eigenanteil gibt es einen zinsverbilligten Kredit bis 120.000 € je Wohneinheit — besonders günstig bei einem Haushaltseinkommen bis 90.000 €. Kein Muss, aber gut zu wissen.

BAFA — Umfeldmaßnahmen

Dämmung, neue Heizkörper oder ein hydraulischer Abgleich rund um den Heizungstausch werden über die BEG-Einzelmaßnahmen der BAFA gefördert — oft mit der KfW-Förderung kombinierbar.

Extra-Töpfe in Hessen

Zusätzlich zur Bundesförderung legt Hessen eigene Programme auf — mal Zuschüsse, mal zinsverbilligte Darlehen. Erste Anlaufstelle ist die WIBank Hessen. Einen vollständigen, tagesaktuellen Überblick über alle Landes- und Kommunalprogramme gibt die Förderdatenbank des Bundes.

Wichtig: Landesprogramme ändern sich oft und sind teils schnell ausgeschöpft. Die Bundesförderung oben ist die verlässliche Basis — regionale Töpfe sind das Sahnehäubchen obendrauf.

So läuft es in Frankfurt am Main ab

  1. 1

    Förderhöhe klären

    Mit dem Förder-Rechner in 30 Sekunden schätzen, welcher Fördersatz für euch drin ist — Grundförderung, Boni, Eigenanteil.

  2. 2

    Fachbetrieb beauftragen — mit Aufschiebebedingung

    Der Liefer-/Leistungsvertrag muss eine aufschiebende Bedingung enthalten (gilt erst, wenn die Förderzusage da ist). Seriöse Betriebe kennen das.

  3. 3

    Antrag im KfW-Portal, dann Einbau

    Antrag stellen (mit Bestätigung zum Antrag vom Fachbetrieb/Energieberater), Zusage abwarten, einbauen lassen, Nachweise hochladen — Geld kommt aufs Konto.

Die goldene Regel: Förderung immer vor der Auftragsvergabe beantragen. Wer erst unterschreibt und dann beantragt, geht leer aus. Mehr dazu im Fehler-Ratgeber.

Häufige Fragen — Wärmepumpe in Frankfurt am Main

Wie hoch ist die Wärmepumpen-Förderung in Frankfurt am Main 2026?

Die Bundesförderung (KfW 458) gilt in Frankfurt am Main wie überall: 30 % Grundförderung, bis zu 70 % mit Boni, maximal 21.000 € Zuschuss für die erste Wohneinheit. Dazu können Programme aus Hessen kommen — Anlaufstelle ist die WIBank Hessen.

Muss meine alte Heizung kaputt sein, um die Förderung zu bekommen?

Nein — im Gegenteil. Den Klimageschwindigkeits-Bonus (+20 %) gibt es gerade für den Tausch einer noch funktionierenden Öl-, Kohle- oder mindestens 20 Jahre alten Gasheizung.

Wann muss ich den Antrag stellen?

Vor dem Vorhabensbeginn. Konkret: Du darfst den Vertrag mit dem Fachbetrieb nur mit aufschiebender Bedingung unterschreiben und musst die KfW-Zusage abwarten, bevor gebaut wird. Ein danach gestellter Antrag wird abgelehnt.

Finde ich in Frankfurt am Main überhaupt einen Fachbetrieb?

Die Nachfrage in Hessen ist hoch und gute Betriebe planen Monate im Voraus. Deshalb: Förderhöhe zuerst klären, dann früh anfragen. ZuschussFuchs wird dich künftig direkt mit einem geprüften Betrieb aus deiner Region verbinden.

Lohnt sich die Wärmepumpe im Altbau?

Oft ja — entscheidend sind Vorlauftemperatur und Dämmzustand, nicht das Baujahr. Ein hydraulischer Abgleich und größere Heizkörper reichen häufig; auch das wird gefördert.

Wie viel bekommst du in Frankfurt am Main?

3 Fragen, 30 Sekunden, keine E-Mail nötig.

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