Dämmung in Frankfurt am Main: bis zu 20 % Zuschuss vom Staat
Quelle: KfW & BAFA · vom Förder-Radar wöchentlich geprüft · Stand ansehen
Was der Bund zahlt — egal ob in Frankfurt am Main oder anderswo
BAFA BEG — Einzelmaßnahmen
Für die Dämmung von Fassade, Dach, oberster Geschossdecke oder Kellerdecke gibt es 15 % der Kosten als direkten Zuschuss der BAFA. Voraussetzung: Die gedämmten Bauteile erreichen die geforderten U-Werte (z. B. Fassade ≤ 0,20 W/(m²·K)) und ein Fachbetrieb bestätigt die fachgerechte Umsetzung.
iSFP-Bonus (+5 %)
Ist die Dämmung Teil eines individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP), steigt der Zuschuss auf 20 % — und die förderfähigen Kosten pro Wohneinheit verdoppeln sich auf 60.000 € pro Jahr. Der Fahrplan lohnt sich fast immer.
Energieberatung — 50 % gefördert
Die nötige Energieberatung samt Sanierungsfahrplan fördert der Bund mit 50 %, gedeckelt bei 650 € für Ein- und Zweifamilienhäuser. Der Berater muss in der Energie-Effizienz-Expertenliste (dena) stehen.
KfW 261 — für die große Sanierung
Wer gleich zum Effizienzhaus saniert, nutzt statt der BAFA-Zuschüsse den KfW-Kredit 261 mit Tilgungszuschuss — bis 150.000 € je Wohneinheit. Für einzelne Dämm-Maßnahmen ist meist der BAFA-Zuschuss der einfachere Weg.
Extra-Töpfe in Hessen
Wichtig: Landesprogramme ändern sich oft und sind teils schnell ausgeschöpft. Die Bundesförderung oben ist die verlässliche Basis — regionale Töpfe sind das Sahnehäubchen obendrauf.
So läuft es in Frankfurt am Main ab
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Förderhöhe & Bauteile klären
Mit dem Förder-Rechner grob schätzen, was drin ist. Faustregel: 15 % Grundförderung, 20 % mit Sanierungsfahrplan — auf die förderfähigen Kosten der Dämmmaßnahme.
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Energieberater ins Boot holen
Ein gelisteter Energie-Effizienz-Experte bestätigt die technischen Anforderungen und erstellt (für den +5 %-Bonus) den iSFP. Die Beratung selbst ist zu 50 % gefördert.
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BAFA-Antrag vor Auftragsvergabe
Antrag online bei der BAFA stellen, Zusage abwarten, erst dann den Fachbetrieb beauftragen und dämmen lassen. Nach Abschluss die Nachweise einreichen — der Zuschuss kommt aufs Konto.
Die goldene Regel: Förderung immer vor der Auftragsvergabe beantragen. Wer erst unterschreibt und dann beantragt, geht leer aus. Mehr dazu im Fehler-Ratgeber.
Häufige Fragen — Dämmung in Frankfurt am Main
Wie hoch ist die Dämmungs-Förderung in Frankfurt am Main 2026?
Über die BAFA (BEG Einzelmaßnahmen) gibt es in Frankfurt am Main wie überall 15 % Zuschuss auf die förderfähigen Kosten, mit individuellem Sanierungsfahrplan 20 %. Gedeckelt bei 30.000 € förderfähigen Kosten pro Wohneinheit und Jahr, mit Fahrplan bei 60.000 €. Dazu können Programme aus Hessen kommen — Anlaufstelle ist die WIBank Hessen.
Was wird gefördert — nur die Fassade?
Nein: Fassaden- und Dachdämmung, die Dämmung der obersten Geschossdecke und der Kellerdecke, auch der Austausch von Fenstern und Außentüren zählen zu den geförderten Einzelmaßnahmen. Entscheidend ist, dass die Bauteile die vorgeschriebenen U-Werte erreichen.
Was bringt der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP)?
Der iSFP hebt den Fördersatz von 15 auf 20 % und verdoppelt die förderfähigen Kosten auf 60.000 € pro Wohneinheit. Erstellt wird er von einem Energieberater, den der Staat mit 50 % bezuschusst — unterm Strich lohnt er sich fast immer.
Muss ich den Antrag vor dem Baubeginn stellen?
Ja. Der BAFA-Antrag muss vor der Auftragsvergabe gestellt und bewilligt sein. Wer erst den Handwerker beauftragt und dann beantragt, verliert den Anspruch — dieselbe goldene Regel wie bei Heizung und Wärmepumpe.
Lohnt sich Dämmung bei den heutigen Kosten noch?
Meist ja: Dämmung senkt den Heizbedarf dauerhaft — egal, ob später mit Gas, Öl oder Wärmepumpe geheizt wird. Gerade vor einem Heizungstausch senkt eine gute Dämmung die nötige Heizleistung und damit die Anlagenkosten.
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