| Wärmepumpe | Gasheizung | |
|---|---|---|
| Anschaffung (vor Förderung) | 25.000–35.000 € | 9.000–16.000 € |
| Förderung | bis 70–80 % (KfW 458) | keine |
| Laufende Kosten / Jahr (EFH ~18.000 kWh) | ca. 1.100–1.300 € | ca. 2.000 € |
| Betriebskosten über 20 Jahre | ca. 35.000 € | ca. 63.000 € |
| CO₂-Preis-Risiko | gering (Strom) | hoch, steigt jährlich |
| Beste Eignung | gute Dämmung / Flächenheizung | überall, aber fossil |
Typische Marktspannen, Stand 2026; Fördersätze bundeseinheitlich (KfW 458, siehe Förder-Radar). Dein Fall kann abweichen — rechne mit dem Förder-Rechner.
Fazit
Häufige Fragen — Wärmepumpe vs. Gasheizung
Ist eine Wärmepumpe wirklich günstiger als eine Gasheizung?
In der Anschaffung nicht, im Betrieb und über die Laufzeit meist ja. Mit bis zu 70–80 % Förderung schrumpft der Anschaffungsnachteil stark, und die jährlichen Betriebskosten liegen rund 700–900 € niedriger. Über 20 Jahre spart die Wärmepumpe konservativ gerechnet 19.000–25.000 €.
Darf ich 2026 überhaupt noch eine Gasheizung einbauen?
Unter dem Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG, seit Sommer 2026) ist das technologieoffen geregelt — eine neue Gasheizung ist nicht pauschal verboten. Gefördert wird sie aber nicht, und mit der kommunalen Wärmeplanung können verbindliche Vorgaben greifen.
Lohnt sich die Wärmepumpe im Altbau?
Oft ja — entscheidend sind Vorlauftemperatur und Dämmzustand, nicht das Baujahr. Ein hydraulischer Abgleich und größere Heizkörper reichen häufig; auch das ist förderfähig.
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