Wärmepumpen-Typ

Wasser-Wasser-Wärmepumpe

Die Wasser-Wasser-Wärmepumpe nutzt Grundwasser als Wärmequelle und erreicht die höchste Effizienz aller Typen. Sie ist aber die aufwendigste Variante: Sie braucht zwei Brunnen, geeignetes Grundwasser und eine wasserrechtliche Genehmigung — daher eher die Ausnahme.

am höchsten (JAZ ~5,0)
Effizienz
Saug- + Schluckbrunnen
Erschließung
wasserrechtlich nötig
Genehmigung

Beste Effizienz

Grundwasser hat eine hohe, stabile Temperatur — das ergibt die höchsten Jahresarbeitszahlen und damit die niedrigsten Stromkosten unter allen Wärmepumpen-Typen.

Hoher Erschließungsaufwand

Nötig sind ein Förder- und ein Schluckbrunnen sowie ausreichend ergiebiges, sauberes Grundwasser in erreichbarer Tiefe. Das ist nicht an jedem Standort möglich — eine wasserrechtliche Genehmigung ist Pflicht.

Gleiche Förderung

Auch die Wasser-Wasser-Wärmepumpe wird über die KfW 458 mit bis zu 70–80 % gefördert; die Brunnenerschließung zählt zu den förderfähigen Kosten.

Typische Marktspannen, Stand 2026; Förderung einheitlich KfW 458 (Förder-Radar). Zusätzliche Länder-Programme (z. B. Erdwärmebohrung): Förderung nach Bundesland.

Häufige Fragen — Wasser-Wasser-Wärmepumpe

Warum ist die Wasser-Wasser-Wärmepumpe so selten?

Weil die Voraussetzungen anspruchsvoll sind: Es braucht ergiebiges, geeignetes Grundwasser, zwei Brunnen und eine wasserrechtliche Genehmigung. Wo das gegeben ist, ist sie die effizienteste Lösung — das ist aber nicht überall der Fall.

Lohnt sich der Aufwand?

Nur bei sehr guten Standortbedingungen und langem Nutzungshorizont. In den meisten Fällen ist die Luft- oder Erdwärmepumpe das bessere Verhältnis aus Aufwand und Nutzen.

Wird sie gefördert?

Ja, über die KfW 458 wie die anderen Wärmepumpen — inklusive der förderfähigen Erschließungskosten für die Brunnen.

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