Ratgeber · Stand: September 2026 · 5 Min. Lesezeit

Heizungsgesetz 2026: Was das neue GModG bedeutet

Das umstrittene „Heizungsgesetz" (GEG) wird umgebaut: Am 10. Juli 2026 haben Bundestag und Bundesrat das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) beschlossen, das an seine Stelle tritt. Die Bundesregierung wollte die Regeln „technologieoffener, flexibler und einfacher" machen. Was heißt das konkret?

Was wegfällt

  • Die starre Pflicht, beim Heizungstausch sofort zu 65 % auf erneuerbare Energien umzustellen, entfällt in ihrer bisherigen Form.
  • Das feste Betriebsverbot für fossile Heizungen ab 2045 fällt weg.
  • Neue Gas- und Ölheizungen sollen wieder erlaubt sein — allerdings mit einer gestaffelt steigenden Pflicht, zunehmend CO2-neutrale Brennstoffe einzusetzen.

Was bleibt

Das Ziel Klimaneutralität bleibt bestehen, nur der Weg dahin wird flexibler. Und ganz wichtig für dich: Funktionierende Heizungen dürfen weiterlaufen und repariert werden — es gibt keinen Zwang, sofort zu tauschen.

Und die Förderung?

Die Förderung für den freiwilligen Umstieg auf eine Wärmepumpe (KfW 458) bleibt bestehen — unabhängig vom GModG. Die Sätze wurden zum 21. Juli 2026 leicht angepasst (Klimageschwindigkeits-Bonus 16 %, Kostendeckel 28.000 €), aber mit bis zu 80 % ist sie weiter attraktiv. Die Details stehen im Ratgeber „Heizungsförderung 2026: Was sich zum 21. Juli geändert hat".

Was du jetzt tun solltest

Kein Aktionismus, aber auch kein Kopf-in-den-Sand. Wer eine alte Öl- oder Gasheizung hat, sollte den Umstieg mittelfristig planen: Die Förderung ist hoch, der Klimageschwindigkeits-Bonus sinkt aber ab 2027. Ein unverbindliches Angebot und unser Förder-Rechner zeigen dir, was für dein Haus realistisch ist — ohne Verpflichtung.

Häufige Fragen

Muss ich meine funktionierende Gas- oder Ölheizung austauschen?+

Nein. Funktionierende Heizungen dürfen weiterlaufen und repariert werden — auch das neue Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) verbietet den Betrieb nicht.

Was ist das GModG?+

Das Gebäudemodernisierungsgesetz, am 10. Juli 2026 beschlossen, löst das bisherige Heizungsgesetz (GEG) ab. Es macht die Regeln technologieoffener: Die starre Erneuerbaren-Pflicht und das feste Betriebsverbot für fossile Heizungen ab 2045 entfallen.

Ändert sich durch das GModG die Förderung?+

Nein. Die KfW-Heizungsförderung (458) bleibt unabhängig vom GModG bestehen — mit bis zu 80 % Zuschuss weiterhin attraktiv. Die Sätze wurden separat zum 21.07.2026 angepasst.

Wie viel Förderung steht dir zu?

3 Fragen, 30 Sekunden, keine E-Mail nötig.

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Dieser Ratgeber ist eine redaktionelle Orientierung und keine Energie-, Steuer- oder Rechtsberatung. Fördersätze werden wöchentlich automatisch mit KfW und BAFA abgeglichen (Förder-Radar) — verbindlich sind allein die Programmbedingungen der Fördergeber.